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Lichtechtheit


Die Lichtechtheit gibt an, wie lange eine Farbe sichtbarem und ultraviolettem Licht ausgesetzt werden kann, ohne dass eine Farbveränderung eintritt. Als Massstab für die Lichtechtheit dient die sogenannte Wollskala. Dabei handelt es sich um eine Skala von acht blauen, in ihrer Lichtechtheit abgestuften Farben. Die einzelnen Stufen unterscheiden sich so, dass bei jedem Schritt, die Farbe doppelt so lange dem Licht ausgesetzt werden kann, bis der gleiche Ausbleicheffekt erreicht ist. Diese Skala wird zusammen mit den Proben in einem Prüfgerät, zum Beispiel einem Xenotester, einer definierten Bestrahlung ausgesetzt. Stufe WS1 bedeutet eine sehr geringe und Stufe WS8 eine sehr hohe Lichtechtheit (siehe Tabelle).

 

 

Es wäre problemlos möglich, Farben zu formulieren, die eine sehr gute bis hervorragende Lichtechtheit aufweisen. Dazu würden hochechte Pigmente verarbeitet. Das Bedrucken flexibler Verpackungen mit Druckfarben, die diese hochechten und damit sehr teuren Pigmente beinhalten, ist in der Regel aber nicht sinnvoll. Bei einer Lichtechtheit von WS4 geht man in unseren Breitengraden davon aus, dass erst bei 20 Stunden Bestrahlung mit Sonnenlicht, Farbveränderungen auftreten können. Eine bedruckte flexible Verpackung, die eine mittlere Lichtechtheit (WS4 bis WS5) aufweist, wird den üblichen Anforderungen gerecht.

Gerne beraten wir Sie bei Ihren individuellen Fragen. Bitte kontaktieren Sie dazu unser Verkaufsteam.

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